•  
  •  

Einzeltherapie

Eine Einzeltherapie ermöglicht eine grössere Offenheit als die Paartherapie. Die Angst, den Partner, die Partnerin zu verletzen, fällt weg. Es ist in der Einzeltherapie auch leichter, Gedanken, Gefühle oder Verhalten, die mit Scham behaftet sind, auszusprechen. Der Schritt, diese auch in der Beziehung zu thematisieren, falls das gewollt ist, fällt leichter, wenn sie in der Einzeltherapie angeschaut wurden.
Manche KlientInnen spüren deutlich, dass sie eine Einzeltherapie brauchen: Sie möchten sich mit Verletzungen oder Defiziten aus ihrer Kindheit und Jugend auseinandersetzen. Sie suchen eine stützende Umgebung, um neue Schritte zu wagen. Sie brauchen Begleitung um Verluste zu betrauern. Sie fühlen sich orientierungslos oder leer und suchen einen Begleiter, eine Begleiterin auf dem Wege zu sich selbst.

Wie finde ich den richtigen Therapeuten? Die richtige Therapeutin? Wer sich in der Psychotherapieforschung ein wenig umsieht, merkt bald, dass der Erfolg einer Therapie von vielen Faktoren abhängig ist. Die therapeutische Methode spielt dabei eine untergeordnete Rolle. Viel wichtiger ist die therapeutische Beziehung zwischen TherapeutIn und KlientIn. Ob ein konstruktives Miteinander möglich wird, ob der Therapeut, die Therapeutin zu mir 'passt', das lässt sich aber nur durch ein Gespräch in der persönlichen Begegnung herausfinden. KlientInnnen merken dabei meist sehr schnell, ob sie sich eine therapeutische Beziehung vorstellen können oder nicht.

Die Sitzungen einer Einzeltherapie folgen sich in kürzeren Abständen als in einer Paartherapie. Am häufigsten zwischen einmal die Woche bis einmal in 14 Tagen.