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Achtsamkeit

Achtsamkeit ist eher eine Haltung als eine Methode. Man kann Achtsamkeit umschreiben als ein akzeptierendes Hinwenden zu dem, was ist. Als ein akzeptierendes Erforschen dessen, was ist.

In der Achtsamkeits-Meditation üben wir diese Haltung ein: Wir lassen die Gefühle und Gedanken kommen und gehen und nehmen sie an, als einen Teil von uns.

In einem Bild wird diese Haltung so beschrieben: Statt sich in einem Fluss vom Wasser mitreissen zu lassen, sitzen wir am Ufer und beobachten alles, was da kommt und wieder geht, ohne es festhalten zu wollen.

Achtsamkeit und Akzeptanz kann tiefgreifende Veränderungen bewirken:         
- Sie baut Stress ab durch eine ganzheitlichere Wahrnehmung unserer selbst und unserer Umgebung.
- Sie öffnet für neue Sichtweisen und Erfahrungen und kann alte, verkrustete und leidvolle Überzeugungen auflösen.
- „Schmerz x Widerstand = Leiden“. So lautet eine Formel aus der buddhistischen Psychologie. Das Akzeptieren des Schmerzes verringert das Leiden.